Doepke Schaltgeräte GmbH
Stellmacherstraße 11
D-26506 Norden
D-26506 Norden
| Rechtsform: | GmbH |
| Handelsregister: | HRB 201934 |
| Registergericht: | AG Aurich |
| Geschäftsführung: | Andreas Müller |
| Ust.-ID: | DE 117377625 |
| Gesellschafter/-in: | k.A. |
| Die Angaben im Impressum unterliegen dem Verantwortungsbereich des jeweiligen Unternehmens. | |
- Impressum
Strom sicher nutzen: 70 Jahre Doepke
26.09.2025
Am 3. Januar 1956 gründen der Kaufmann Franz Doepke und der Techniker August-Wilhelm Engels die Firma Doepke. Sie leisten Pionierarbeit in der Fehlerstromschutztechnik, indem sie erste Fehlerstromschutzschalter entwickeln, produzieren und verkaufen. Ein anfangs mühsames Geschäft, da „FI-Schalter“ in den 50er-Jahren noch nicht vorgeschrieben sind. Das ändert sich Ende der 1960er-Jahre: FI-Schalter finden als Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren Eingang in die Normung.Für Doepke ist dies eine Zeit des Wachstums und, mit der Gründung von Doepke UK 1979, der Internationalisierung. Der breite Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern kommt ab 1984: FI-Schalter mit einem Bemessungsfehlerstrom von 30 mA sind nun für Räume mit Badewanne oder Dusche vorgeschrieben. Bei Doepke steigt die Zahl der Beschäftigten bis Ende der 1980er Jahre auf 130 an.
In den 1990er Jahren kommen FIs zunehmend auch in Steckdosenstromkreisen von Wohngebäuden zum Einsatz. Doepke gründet 1993 mit dem Fertigungswerk Bickenriede in Thüringen einen zweiten Standort in Deutschland. Hier werden heute Leitungsschutzschalter und Wandlerbaugruppen produziert. Ende der 1990er Jahre wird die Tochtergesellschaft Doepke Middle East gegründet.
Ein Meilenstein der Produktgeschichte des Unternehmens ist die Entwicklung allstromsensitiver Technik. 2002 stellt Doepke den ersten Fehlerstromschutzschalter des Typs B für Bemessungsströme bis 125 A mit einer Breite von nur vier TE vor. Eine Innovation, mit der das Unternehmen über viele Jahre allein auf dem Markt ist.
Ende der 2010er Jahre nimmt Doepke die Leitungsschutzschalterproduktion als sinnvolle Ergänzung des Portfolios in die eigenen Hände. Die Zahl der Mitarbeitenden steigt auf über 300. Mit der Untermarke Doepke e.Guard kommt 2022 ein neues Produkt zur Überwachung elektrischer Anlagen auf den Markt.
Heute bietet Doepke Lösungen für ein breites Spektrum an Anwendungen: Industrie, Baustelle, medizinischer Bereich, Gewerbe, Wohnen, erneuerbare Energien, E-Mobility und viele mehr. Möglich wird das durch die überdurchschnittlich große Entwicklungsabteilung von rund zehn Prozent der Belegschaft. Diese umfasst übrigens im Festjahr 2026 rund 600 Mitarbeitende weltweit!




